Unterwegs
Drive Thru

In Australien wird fast alles mit dem Auto erledigt. Wer sich auch außerhalb der Großstädte das Land ansehen will, ist also ohne Auto aufgeschmissen.
Für einen Aufenthalt von ca. 3 Monaten wird ein Mietwagen völlig ausreichend sein, aber wer länger bleibt sollte auch einen Gebrauchtwagenkauf in Betracht ziehen.
Mietwagen:
Australien hat in jeder großen Stadt Autover- mietungen, die es sich lohnt zu vergleichen.
Sie haben ein vielfältiges Angebot und je nach Ziel kann man sich zwischen Kleinen, Kompakten, Großen und Geländewagen entscheiden.
Eigentlich wäre ein deutscher Führerschein aus- reichend, aber ein internationaler ist gesetzlich vorgeschrieben (dieser ist allerdings nur mit dem Hauptführerschein gültig und kann auch nur mit dem Chipkarten-Führerschein beantragt werden).
I.d.R. kann man erst mit ab 21 Jahren ein Fahrzeug ausleihen und eine Höchstgrenze von ca. 75 Jahren besteht auch.
Eine entsprechende Versicherung ist wichtig, um im Schadensfall nicht eine sehr hohe Selbstbeteiligung zahlen zu müssen; also genau schauen und ggf. eine Zusatzversicherung abschließen.
Vorsicht ist bei Fahrten auf unbefestigten Straßen geboten, bei vielen Versicherungen entfällt dann der Versicherungsschutz.
Wenn man mehr als ein paar Tage mieten möchte, für den lohnt es sich vorab einen Vergleich zu machen bzw. gleich über die Reisegesellschaft zu mieten.
Wer einen längeren Aufenthalt in Betracht zieht, sollte sich Alternativen überlegen wie einen Gebrauchtwagenkauf…
Gebrauchtwagenkauf ist in Australien relativ un- kompliziert.
Man muss kein australischer Staatsbürger sein, sondern lediglich eine Postadresse nachweisen (bei der man sich regelmäßig befindet) können.
Wer nur ein kleines Budget zur Auswahl hat, für den wäre ein „Backpackermobil“ angebracht, doch auf- gepasst, diese Fahrzeuge haben mitunter schon sehr viel durchgemacht.
Auch wenn es schnell gehen soll, eine Probefahrt oder eine Durchsicht vermeidet Überraschungen.
Wichtig ist die „Rego“, eine Registrierung, die bei jedem Fahrzeug vorhanden sein sollte und nicht ablaufen darf.
Eine umfangreiche Versicherung muss abgeschlos- sen werden und kostet auch nicht so viel.
Noch günstiger kommt man natürlich als Mitfahrer. Vom Trampen sollte man jedoch absehen, da es eine gewisse Gefahr darstellt und im Bundesstaat Queensland auch offiziell verboten ist. Man kann sich bei Aushängen in Einkaufszentren oder an „schwarzen Brettern“ z.B. in Hostels erkundigen, ob jemand einen Mitfahrer sucht.
Inlandsflüge:
Vergleichen lohnt sich, denn oftmals erreicht man seine Ziele bedeutend schneller als mit Bus oder Zug, und bedeutend teurer sind Inlandsflüge auch nicht unbedingt. Die Buchung verläuft ebenfalls recht unkompliziert über Internet mit einer Kreditkarte. Somit ist das Fliegen eine günstige und komfortable Alternative.
Bus:
Es gibt ein weit verstricktes Streckensystem. Busfahren in Australien ist nicht vergleichbar mit Deutschland. Trotz der Qualität mancher Straßen, gleitet der Bus angenehm durchs Land. Außerhalb der Großstädte entfällt das nervige Stop’n’go, sodass man in Ruhe seine Strecke hinter sich bringen kann. Die Busse halten auch in kleineren Städten und sollte man außerhalb der Ortschaften aussteigen wollen, ist das auch kein Problem.

Bahn:
Das Bahnfahren soll ein richtiges Erlebnis sein. Die Bahnnetze sind allerdings reduziert worden und die Züge fahren nicht mehr überall hin.
Praktisch ist jedoch, dass man für einige sehr lange Strecken über Nacht in einem Schlafwagen zurücklegen kann.
Bilder von oben nach unten:
Fahrzeug © Templermeister / PIXELIO
Flugzeug © Snorre111 / PIXELIO
Bus © Marco Barnebeck / PIXELIO
Gleise © Maren Beßler / PIXELIO